• LTC Jugend
    LTC Jugend
  • LTC - Der Triathlonverein
    LTC - Der Triathlonverein

    Die Freude an der gemeinsamen Ausübung des Lauf- und Triathlonsports ist die Basis für unsere Vereinsarbeit.

    Dabei legen alle Aktiven Wert auf die Entwicklung des Breiten- und Leistungssports,
    sowie eine nachhaltige und konsequente Förderung des Kinder- und Jugendtrainings.

  • LTC - Jugend Training

    Teamgeist und Zusammenhalt in der Gruppe ist uns wichtig.

    Gemeinsame Aktivitäten wie z. Bsp. ein mehrtägiges Trainingscamp, Jahresabschlußfest,
    Besuch eines Hochseilgartens, vereinsinterne Meisterschaften oder die Teilnahme
    an der Verbands-Talentsichtung mit Übernachtung fördern die Kameradschaft unter den Jugendlichen.

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  • LTC - Schwimmtraining

    Sommerschwimmtraining während der Freibad Saison

    Freibad Stefanshöhe

    Winterschwimmtraining ab Mitte Oktober

    Hallenbad Lindenberg

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  • LTC - Radwochenende
    LTC - Radwochenende

    Der LTC Wangen am Lago Maggiore.

    1 mal im Jahr veranstaltet der LTC Wangen eine Rad Ausfahrt an den Lago Maggiore.
    Unterkunft und Verpflegung im Jugensportzentrum in Tenero direkt am Lago Maggiore.
    Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Radtouren jeder art.

Archiv

Mal was verrücktes tun...

Ein Erlebnisbericht vom Endura Alpentraum "Sonthofen nach Sulden" von Claudia

An einem Tag die Alpen überqueren, über 6 Pässe, 4 Länder, 252km und über 6078Hm, das hört sich doch nach einer verrückten Sache an. Mit dem erstmalig stattfindenem Radmarathon "Alpentraum" wurde eine Radevent ins Leben gerufen, daß die Distanzen vom legendären Ötztaler noch in den Schatten stellt. Kurzentschlossen meldete ich mich an, als absehbar war, dass das Wetter einigermaßen stabil vorhergesagt wurde. Vielleicht war mein Vorhaben doch zu gewagt, waren meine längsten Radtrainings seit dem Highlander in den Sommerferien nie länger als 3:30h. Aber Zweifel gehören im Vorfeld immer irgendwie etwas dazu. Mental stellte ich mich auf eine "Reise" ein und ich durfte mein Lieblingshobby den ganzen Tag frönen.
Über 400 Radsportverrückte standen bei Nieselregen in Sonthofen am Start und schon mit dem Startschuß war klar, jedermann hatte Respekt vor der Distanz. Auch nach dem Oberjoch blieb das Tempo in den Flachpassagen sehr angenehm und entspannt. Der erste knackige Anstieg übers Hahntennjoch forderte einen eigenen Rhythmus und der Schneefall des Vortags machte schon einen ersten Vorgeschmack auf den Winter. Glücklicherweise trocknete die Straße ab Imst ab und auch die Kleidung wurde langsam wieder trocken. Auch die Pillerhöhe erwies sich mit steilen Passagen alles andere als einfach. Auf der Passhöhe füllte ich erstmals meine Radflaschen auf und stieg auf Cola-Schorle um, was schnelle und leicht verdauliche Energie lieferte. Der Tacho zeigte 126km an und innerlich freute ich mich, die Hälfte der Distanz geschafft zu haben - aber leider nur ein Drittel der Höhenmeter! Richtung Reschenpaß rollte ich möglichst ruhig, um meine Kraft zu sparen für das was noch kommen wird. Ab der Norbertshöhe vor Nauders merkte ich, daß es mir eigentlich ganz gut lief, denn ich konnte zahlreiche Mitfahrer überholen. In der Abfahrt ins Vinschgau hieß es nochmal Puls runterkriegen und Energie auftanken, denn mit dem Umbrail, dem Stilfser Joch und der Auffahrt nach Sulden mußte auf 50km noch über 2000Hm überwunden werden. Und das alles mit schon 200km in den Beinen. Mit den vielen Mitstreitern bzw. Leidgenossen ging es dann doch leichter und ein kleines Schwätzchen war immer drin. Mit meinem Bergrhythmus kam ich gut voran und arbeitete mich nach vorne. Ab 2000müM ging es natürlich noch etwas langsamer, der Sauerstoff wurde knapp und das Fahrtempo lag bei 8-9km/h. Eine gigantische Kulisse tat sich vor der Paßhöhe des Umbrails auf und die Murmeltiere pfeifften, was mich etwas von den Strapazen ablenkte. Die letzte Trink- und Eßpause auf dem Umbrail und der Schlußanstieg zum legendären Stilfser Joch wurde in Angriff genommen. Endlich oben angekommen, war der Blick auf den Ortler und den Gletscher atemberaubend. 48 berühmte Kehren waren in den Fels gehauen und die galt es jetzt abzufahren. Aber nach 11h im Sattel war eine Unterlenkerposition nicht mehr wirklich geschmeidig. Der letzte mir unbekannte Anstieg des Tages hinauf in das Bergdorf Sulden auf 1900müM forderte dann das letzte aus mir heraus. Eine Motivationsspritze war, daß ich noch eine Dame überholen konnte und mich kurz vor dem Ziel Martin und meine Mädels willkommen hießen. Nach 11:53h blieb die Uhr für mich stehen, so lange wie ich noch nie geradelt bin. Platz 5 der 23 gestarteten Damen, 14 sind leider nur ins Ziel gekommen. Auch bei den Männern gab es eine Ausstiegsquote von 25%. Ein erlebnisreicher Tag ging für mich zu Ende, stolz was verrücktes geschafft zu haben. Frei nach dem Motto: Der Kopf ist der stärkste Muskel.

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