Bei der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Wangen konnte sich der 21-Jährige Jannik neben einer Sportehrenmedaille auch den Titel „Aufsteiger des Jahres“ sichern. Er konnte die siebenköpfige Jury aus Mitgliedern des Sportverbandes, der Vereine, der Stadtverwaltung und der Presse mit herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr überzeugen.
Er nahm in 2022 an drei Mitteldistanz Triathlons teil und erreichte dabei top Ergebnisse: 2. Platz Deutsche Meisterschaft Hauptklasse, 3. Platz Gesamteinlauf 70.3 in Maastricht, 3. Platz BaWü Meisterschaft Gesamt und BaWü Meister Männer 20.
Aber auch die Damen des LTC kamen bei der Ehrung nicht zu kurz. So erhielten unsere Sportlerinnen Andi Husz, Maja Gralki und Claudia Gralki eine Sportehrenmedaille für ihre tollen sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr.
Der Verein ist stolz darauf, so tolle und erfolgreiche Athleten in seinen Reihen zu haben.
Wir gratulieren allen Geehrten!

Mit dem letzten Rennen ihrer langen Triathlonsaison hat sich Andi Husz beim 70.3. Rennen in Sardinien für die WM 2023 in Lahti qualifiziert. “Es waren harte Bedingung,” resümiert die LTClerin. Wellen, Wind und eine längere Schwimmstrecke verlängerten den Aufenthalt im Wasser für alle AthletInnen. Auch auf der hügeligen Radstrecke blies strammer Wind und eine kleine Radpanne machten einen Stop an der Radstation nötig. Aber dennoch war Andi mit ihrer Radzeit zufrieden: “Mein Training in den Pyrenäen hat sich ausgezahlt und der Radpart fiel mir recht leicht.” Mittlerweile hatte sie über 60min Vorsprung auf ihre gleichaltrige Mitstreiterin in der W60. Dieser sollte auf der Laufstrecke auch nicht mehr schmelzen, wenn es für Andi ab km8 auch nicht mehr so gut ging. “Nie wieder mache ich eine Mitteldistanz”, schwor sich Andi beim Laufen. Aber nach dem Motto “Schmerz vergeht, Stolz bleibt” freute sie sich im Ziel über ihren Sieg und das WM Ticket 2023.

Damit ist sie die zweite LTClerin, die nach Jannik Stoll, nächstes Jahre Ende August im finnischen Lahti ein “Livetime – Event” erleben wird.

Mit Sabine Zeleny, Andi Husz und Claudia Gralki gingen drei Damen des LTC Wangen bei den Agegroup Sprint Europameisterschaften mit über 1000 TeilnehmerInnen in München an den Start. “Es ist einfach etwas Besonderes, wenn in unserer Nähe so ein tolles Event stattfindet”, begründete Andi ihre Teilnahme. Geschwommen wurde im Karlsfelder See im Norden von München, die komplett abgesperrte 22km lange Radstrecke führte bis zum Olympiapark, wo der abschließende 5km Lauf stattfand. Alle fünf Minuten ging eine Altersklasse an den Start, die jeweils mit 40-80 AthletInnen gut besetzt waren. “Es ist selten, dass man mit so vielen gleichaltrigen Frauen starten kann und zudem auch Windschatten fahren erlaubt ist”, freute sich Claudia auf das Rennen.

Andi Husz, die eigentlich auf längeren Distanzen unterwegs ist, belegte in der W60 den 15. Rang von 24 Damen mit einer Zeit von 1:27,26h. “Ich bin mit meinem Rennen zufrieden, zumal es nicht mein Saisonhöhepunkt war”, resümierte sie im Ziel. Ihr nächstes Wettkampfhighlight wird die Multisport EM im spanischen Bilbao sein, die Ende September stattfinden wird.

Sabine Zeleny, die erst ihr zweites Triathlonjahr absolviert, kam als 24. der W45 mit 41 Starterinnen nach 1:19,51h ins Ziel. “Es war ein tolles Rennen und das Windschattenfahren war für mich Neuland. Vor allem hatte ich beim 5km Lauf noch super Beine” berichtet die Lindauerin zufrieden.

Auch Claudia Gralki zeigte sich sehr beeindruckt von dem Event, das eingebettet war in die Multisport EM der Elite. Mit einer guten Schwimm- und Radleistung kam sie als 6. vom Rad und musste beim Laufen noch einige Damen ziehen lassen. Am Ende wurde es Rang 12 von 42 Damen der W50 in 1:19,38h. “Mir war klar, dass es beim Laufen hart wird. Aber mit einer jahrelangen Laufpause aufgrund einer Fußverletzung bin ich froh, überhaupt dieses Wettkampfniveau erreicht zu haben”, blickt die Wangenerin glücklich auf das Rennen.

Bei seinem ersten internationalen 70.3 Rennen im holländischen Maastricht zeigte sich Jannik Stoll in bester Form. Mit einer sehr guten Schwimmleistung legte er den Grundstein für die Führung auf dem Rad. Auf den ersten Laufkilometern wurde er von dem Belgier überholt, der 3. der Overallwertung der diesjährigen WM in Utah. Bis zum Ziel gab er noch einen Platz ab, so dass er überglücklich als Drittplatzierter ins Ziel kam. ” Es war ein unglaubliches Rennen und ich freue mich riesig auf die Sektdusche auf dem Treppchen”, waren Janniks Worte im Ziel. Mit dem Sieg in seiner Altersklasse M25 sicherte er sich den Slot für die Weltmeisterschaft im finnischen Lahti im kommenden Jahr.

Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren