Julia Gralki mit Gesamtsieg beim Triathlon
Der 5. Heidenheimer Triathlon 2026 lockte am Sonntag zahlreiche
Ausdauersportlerinnen und -sportler an den Start. Mit am Start waren vier Athleten
des LTC Wangen. Trotz trockener, aber ungewöhnlich kalter Wetterbedingungen
gingen insgesamt 225 Teilnehmende auf die Strecke über 400m Schwimmen, 24km
Rad und anspruchsvolle 5km Laufen, darunter 150 Männer und 75 Frauen.
Für das sportliche Highlight sorgte Julia Gralki, die dieses Jahr für das Skinfit Racing
Team ihre Rennen bestreiten wird. Sie gewann die Gesamtwertung der Frauen
souverän in einer Zeit von 1:13 Stunden und hatte im Ziel beeindruckende sieben
Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Ausschlaggebend war vor allem ihre
herausragende Leistung auf der Radstrecke, auf der sie sich entscheidend absetzen
konnte. Für Gralki war der Wettkampf zugleich ein wichtiger Formtest vor dem
anstehenden IRONMAN 70.3 Rapperswil-Jona, der in drei Wochen stattfinden wird.
Auch Martin Gralki zeigte eine starke Leistung. Mit einer Gesamtzeit von 1:19:59
Stunden belegte er Rang zwei in der Altersklasse M55 und erreichte als 26. Athlet
insgesamt das Ziel. Auch er hat als Ziel, gemeinsam mit seiner Tochter, die
Qualifikation für die 70.3. Weltmeisterschaft in Nizza in der Schweiz zu erreichen.
Ebenfalls erfolgreich unterwegs war Claudia Gralki. Sie sicherte sich in 1:28 Stunden
den zweiten Platz in der Altersklasse W55 und belegte in der Gesamtwertung der
Frauen einen starken 12. Platz unter 75 Starterinnen.
Eine besondere Leistung zeigte außerdem Sam Dower, der seinen ersten Triathlon
überhaupt absolvierte. Mit einem Gravelrad meisterte er die Strecke in 1:26 Stunden
und erreichte damit einen beachtlichen achten Rang in der Altersklasse M25.
Einen Tag zuvor startete Jakob Pogutter im Rahmen des Bad Waldseer Lauffiebers
beim Swim& Run Wettbewerb. Trotz Schwierigkeiten beim Wechsel belegte er den
ersten Platz in der M20 und wurde viertschnellster Mann von 36 Startern.
Beim Halbmarathon beeindruckte Vincenzo Buenopane mit den 2. Platz in der M20
(11. Gesamtrang von 278 Herren) und einer schnellen Endzeit von 1:22h. Eine
weitere Treppchenplatzierung erreichte Markus Heinle mit Rang 3 in der M45 in
1:32h.

In der Woche rund um Christi Himmelfahrt nahmen 19 Teilnehmer an der LTC-Sportwoche in der Toskana teil. Das nur zwei Kilometer vom Mittelmeer entfernte Resort bot ideale Bedingungen für Rad-, Schwimm- und Laufeinheiten.

Der Schwerpunkt lag jedoch auf den längeren Radausfahrten durch die herrliche toskanische Landschaft. Die Touren führten über Strecken zwischen 70 und 120 Kilometern. Insgesamt wurden dabei knapp 8.000 Kilometer zurückgelegt.

Während an den ersten vier Tagen bestes Wetter herrschte, hatte wir doch noch einen Regentag. Dieser wurde als Ruhetag oder für Schwimmtraining im auf 27 Grad beheizten 50-Meter-Pool genutzt.

Zum Abschluss zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite, sodass die Gruppe noch zu einer flachen Küstenradtour starten konnte.

Beim 10-km-Lauf in Fischbach, dem ersten Wettkampf des Jahres für Jakob Pogutter, konnte Jakob einen guten zweiten Platz belegen.

Bei sonnigen Bedingungen fiel um 14:30 Uhr der Startschuss.

Das Rennen begann sehr dynamisch: Bereits auf den ersten beiden Kilometern mit rund 35 Höhenmetern wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Jakob positionierte sich früh in der Spitzengruppe und konnte sich gemeinsam mit dem späteren Sieger Patrick Häuser vom restlichen Feld absetzen.

Im weiteren Rennverlauf behauptete Jakob konstant den zweiten Platz. Nach einem weiteren Anstieg bei Kilometer sieben konnte sich der Führende entscheidend lösen, während Jakob seinen Vorsprung auf die Verfolger souverän verteidigte.

Im Ziel erreichte Jakob mit rund 20 Sekunden Rückstand einen starken zweiten Gesamtrang und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in seiner Altersklasse. Der Drittplatzierte folgte mit deutlichem Abstand.

Auf der anspruchsvollen Strecke gelang Jakob damit ein überzeugender Saisoneinstieg für den LTC Wangen.

Andi startete bei der Crossduathlon DM in Trier.

 Zuerst mussten 2 Runden à 2,5km und 35Hm gelaufen werden. Diese beiden Runden konnte sie gut durchlaufen. Danach standen 4 Runden mit dem MTB an, insgesamt 23km mit 700Hm. Die Strecke war technisch nicht allzu schwer, zwei sehr steile Teilstücke, aber die konnte Andi gut bewältigen. Auf der Abfahrt ging es erst durch den Matsch und danach über Feldwege bergab. 

Als Abschluss stand noch eine Laufrunde an. Diese ging Andi etwas lockerer an, da sie schon sicher Deutsche Meisterin in der AK65 war. Sie hatte in ihrer AK keine Konkurrenz und war auch insgesamt mit Abstand die älteste Teilnehmerin.

 Wer nicht startet kann auch nicht gewinnen.

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