Was für ein erfolgreiches Triathlonwochenende haben die LTC Triathleten absolviert!

Allen voran sorgte Jannik Stoll für ein absolutes Highlight: Er siegte beim Sprint Triathlon (700m/32km/5km) in Malterdingen mit großem Abstand und setzte mit einem neuen Streckenrekord ein Ausrufezeichen. Selbst in der Landesliga Süd war kein Athlet schneller als der Juniorathlet.
Ebenfalls am Start war Claudia Gralki, die mit dem 8. Gesamtrang sich noch in den Top Ten platzierte und den Sieg in der mit neun Athletinnen stark besetzten W50 gewann.
Auf der Mitteldistanz (2/80/21km) des Breisgau Triathlons wurden die Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier freute sich Martin Gralki über die Silbermedaille und den Vizetitel in der M50.

Beim Allgäu Triathlon machte Ron Epple auf der olympischen Distanz (1,5/40/10km) ein Top Rennen. Bis 700m vor dem Ziel lag der Nachwuchsathlet auf Gesamtrang 3 und wurde leider vor dem Finish noch von einem laufstarken Athleten überholt. “Ohne Zeitfahrrad war ich etwas im Nachteil, vielleicht hätte es dann für die Top 3 gereicht”, resümierte der Simmerberger im Ziel.
Auch sein Vater Johannes Epple beeindruckte mit einer starken Leistung und dem 2. Rang in der M50 auf der Sprintdistanz.
Fast schon Tradition ist ein Start von Familie Feuerstein / Städele beim Allgäu Triathlon: Gertrud Feuerstein belegte Rang 4 in der W45 und ihr Mann Rainer Rang 2 in der M60. Tochter Lilly finishte als Jüngste auf der olympischen Distanz nach dem Motto: Dabei sein ist alles.
Über die Classic Distanz von 2km/90/21km machte Rene Vetter eine gute Figur und finishte in 5:13h (27.M40 und 251. Gesamt von 800 Teilnehmern).

Neuzugang Sabine Zeleny machte ein tolles Rennen beim München Triathlon: Sie war schnellste Frau in der W45 und platzierte sich als 8. Dame im Gesamtranking der olympischen Distanz.

Am ersten Augustwochenende ging Jannik kurzfristig beim Frankfurt City Triathlon über die Mitteldistanz an den Start. Eigentlich war eine Teilnahme für den Ironman 70.3 Maastricht geplant, die Jannik coronabedingt absagen musste. Für die zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen benötigte Jannik 3:40:55 und belegte damit einen überragenden 16. Platz in der Gesamtwertung. Seine Altersklasse gewann Jannik überlegen und hatte dabei einen Vorsprung von knapp 52 Minuten auf den Zweitplatzierten. Aufgrund seiner Nachmeldung in der Rennwoche musste sich Jannik beim Schwimmen durch die erste Startgruppe kämpfen und verließ nach knapp 27 Minuten, mit der siebtschnellsten Schwimmzeit den Langener Waldsee. Auf der winkligen Radstrecke durch die Frankfurter Innenstadt machte Jannik weiter ordentlich Druck und stellte sein Rad nach etwas mehr als einer Stunde und 47 Minuten in der Wechselzone ab. Auf der abschließenden Laufstrecke musste Jannik für die vielen Antritte beim Radfahren etwas Tribut zollen: „Bei Kilometer 14 musste ich dann eine Weile gehen und wollte nie wieder eine Mitteldistanz machen“. Jannik arbeitete sich aus diesem Tief heraus, konnte am Ende noch einige Konkurrenten hinter sich lassen und überquerte nach einer Stunde und 20 Minuten überglücklich die Ziellinie. Jannik hat an diesem Format Gefallen gefunden und wird im nächsten Jahr dann beim Ironman 70.3 in Maastricht an den Start gehen.

Als zweiter Starter für den LTC Wangen war Dennis Baumgardt am Start. Er nutzte die Mitteldistanz als Vorbereitungsrennen für den in drei Wochen stattfindenden Ironman Vichy. Dennis überquerte nach 3:56.56 die Ziellinie und belegte mit guten Leistungen in allen drei Disziplinen den zehnten Platz in seiner Altersklasse und den 43. Gesamtrang.

Traditionell wie jedes Jahr ging es im Rahmen des Lauftreffs auf den Pfänder. Oben angekommen folgte eine Einkehr in der Pfänderspitze mit Blick auf die untergehende Sonne über dem Bodensee. Anschließenden machen wir uns an den Abstieg nach Lochau.

Mit Jannik Stoll und Aléna Kersten waren gleich zwei Athleten vom LTC Wangen für Baden-Württemberg am Start.
Die Dritte im Bunde, Maja Gralki, musste leider immer noch verletzungsbedingt pausieren.

Leider machten die starken Regenfälle die ganze Woche über alle Pläne zunichte.

Zuviel Treibgut befand sich mittlerweile im Lech, so dass es für die Athleten und Athletinnen einfach zu gefährlich war.

Etwa eine Stunde vor dem Schwimmstart wurde deshalb entschieden, die Deutsche Meisterschaft im Duathlonformat durchzuführen.

Den Anfang machte die Altersklasse Jugend B, wo sich Aléna der starken Konkurrenz stellte.
Nach einem guten Lauf ging es im Dauerregen schließlich auf die anspruchsvolle Radstrecke,
die mittlerweile jeder Athletin zu schaffen machte. In Radrunde 2/2 kam es zu sehr schweren Radstützen,
die schließlich zum Rennabbruch (auch für alle nachfolgenden Wettkämpfe) führten.

Für alle Beteiligten war dies zwar sehr bitter, jedoch die einzig richtige Entscheidung.

Bleibt zu hoffen, dass sich alle verunfallten Athleten und Athletinnen gut erholen und schnellstmöglich ins Training zurückkehren können.

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