Unter bestimmten Corona-Vorgaben fand am Samstag in Winnenden der 18. Wunnebad Swim&Run statt. Für den Nachwuchs die einzige Möglichkeit in dieser Saison sich landesweit messen zu können.

Dementsprechend waren die Startplätze auch sehr schnell ausgebucht. Für Aléna, die als einzige LTC-Starterin antrat, sowie für alle anderen Athletinnen des älteren Jahrgangs ihrer Altersklasse, ging es auch darum, sich für den Landeskader zu empfehlen. Daher war die Motivation sowie die Anspannung bei Allen besonders hoch.

Gestartet wurde einzeln im Abstand von 30 Sekunden (Jagdstart). So blieb es für alle Beteiligten bis zum Schluss richtig spannend.

Im Schwimmen kam Aléna recht gut voran, wobei sie (aufgrund der Einhaltung des Abstands) beim Überholen einer Mitstreiterin einiges an Zeit verlor.

Als Elfte ging es anschließend auf die Laufstrecke. Mit einer super Laufzeit war es für Aléna am Ende ein hervorragender siebter Platz, über den sie sich riesig freute. „Schade, dass dies der einzige Wettkampf auf Landesebene war“, so Aléna, die an diesem Tag gerne noch Weitere gemacht hätte, nach dem Zieleinlauf.

Auch in diesem Jahr wurde der Skinfit Junior TriCup ausgetragen. Allerdings, bedingt durch Corona, von zuhause aus.
In den vergangenen 12 Wochen haben sich über 50 Athleten aktiv an 12 unterschiedlichen Challenges rund um den Triathlon gemessen. Mit dabei war Aléna. Jeden Mittwoch wurde von den Vorarlberger Profi- und Kaderathleten eine neue Challenge per Video-Clip vorgestellt.
Für jede Herausforderung hatte Aléna nun sechs Tage Zeit diese zu üben und sich dann schließlich beim Absolvieren der Aufgabe filmen zu lassen. Anschließend musste die Aufnahme fristgerecht einer Jury zugesandt werden. Je nach Ausführung (Schnelligkeit, Technik, Koordination, …) wurden für jede Challenge bis zu 8 Punkte vergeben.
Von möglichen 96 Punkten erreichte Aléna dabei tolle 92 Punkte!! Tolle Leistung!

Der Ruppenpass in der Schweiz war letzten Samstag das Ziel der Pässe. Knapp 140 Km standen auf dem Programm. Abfahrt in Wangen nach Bregenz- Rheindamm- Altstätten ging es hinauf zum Ruppenpass. Nach einer Stärkung in der Jausestation am Jannersee reichten die Kräfte auch wieder für die Rückfahrt nach Wangen.

Während in Deutschland noch kaum Triathlon Wettbewerbe stattfinden dürfen, können in Österreich unter Covid 19-Auflagen Rennen im Einzelstartmodus veranstaltet werden. Deshalb verwundert es nicht, dass der Thiersee Triathlon im Kufsteiner Land schon seit Wochen ausgebucht war, starteten dort neben den Österreichern auch zahlreiche Deutsche und Schweizer Athleten. Vier Wangener Triathleten des LTC Wangen waren mit am Start.


Auf der Sprintdistanz über 750m Schwimmen, 20km Rad mit 300 Höhenmeter und 5km Laufen führte der 19jährige Ron Epple bis zum Laufen das Feld an und wurde erst 2km vor dem Ziel von Noah Künz aus Vorarlberg überholt. In der U23 belegte er den ersten Rang mit einer Endzeit von 1:04,39h.


Claudia Gralki startete mit etwas Pech ins Rennen, da sich ihr Zeitnahme-Chip beim Startsprung vom Fuß löste. So hieß es nach 10m Schwimmen nochmal umdrehen, um den Chip zu holen, der auf der Wasseroberfläche schwamm. Der Rest des Rennens lief bestens und so blieb die Uhr bei 1:23,18h stehen. Sie belegte den 12. Rang von 38 Damen und siegte in der AK40-49.


In der AK50-59 sicherte sich Martin Gralki den Bronzerang und den 18. Gesamtrang der 61 Herren. Vor allem in der dritten Disziplin lief es ihm am besten und machte dort am meisten Boden gut.


Andi Husz startete auf der olympischen Distanz mit doppelter Streckenlänge und traf dabei auf ein starkes Teilnehmerfeld, da hier die österreichischen Meisterschaften ausgetragen wurden. Mit einer starken Schwimm- und Radleistung musste sie dann beim Laufen mit Bauchbeschwerden etwas Tempo rausnehmen. In der AK60-69 belegte sie nach 3:11h den 3. Rang. „Es war eine gute Vorbereitung für die Challenge Davos, die in zwei Wochen stattfinden wird,“ zeigte sich Andi nach dem Rennen zufrieden.

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