Dieses Jahr wurde aus dem Erlös des Genusslaufes 1000 € an den Wangener Verein H.O.P.E gespendet, der in der Ukraine schwerkranke Kinder und Krankenhäuser unterstützt. Und dies schon seit sieben Jahren, aber umso nötiger in dieser Zeit. Das Geld wird schon nächste Woche für einen neuen Transport von Sachspenden in die Ukraine verwendet.

Am 03.07.2022 fand in Roth nach 2 Jahren Corona Pause endlich wieder der legendäre Challenge Roth über die Langdistanz statt.

Der ganze Landkreis Roth hatte diesem Event entgegen gefiebert. Die Veranstalter rechneten mit bis zu 250.000 Zuschauern entlang der Strecken.

Rene Vetter vom LTC Wangen machte sich bereits am Freitag auf den Weg nach Roth, um die Strecke sowie die Profis u.a. die Weltmeister und Shooting Stars Anne Haug, Jan Frodeno in Augenschein zu nehmen. Schon beim Anblick der für ca. 3000 Zuschauer ausgelegten Arena des Zieleinlaufes führte zu Gänsehaut und großer Vorfreude des Athleten.

Schließlich galt es die Langdistanz zum ersten Mal für ihn zu bezwingen. Die Wettervorhersage für das Wettkampfwochenende prognostizierte perfekte Bedingungen, die sich aber noch als Herausforderung herauskristallisieren sollten.

Der Startschuss für die Profis erfolgte um 6:30 Uhr bei angenehmer Wassertemperatur von 22,8 Grad. Für die Profis somit NEO Verbot, für alle anderen Athleten war der Neoprenanzug freigegeben.

Rene Vetter startete seinen Rennen um 7:35 Uhr. Es wurde in 200er Blöcken gestartet. Konstant wurde die Schwimmstrecke vom Athleten angegangen und in 1:10 Std. beendet.

Somit lag Rene nach dem Schwimmen im vorderen Viertel der Teilnehmer auf Platz 710. Nun folgte mit Spannung seine persönliche Paradedisziplin. Die 180 km waren aufgeteilt in 2 Runden a 90 km und jeweils ca. 700 Höhenmetern pro Runde. Rene fuhr die erste Runde sehr engagiert und konstant mit einem fast 39er Schnitt, wurde in der zweiten Runde durch stark aufkommende Winde und die nun herrschenden 32 Grad aber eingebremst. Härtesten Bedingungen seit langem, war der Kommentar des Athleten dazu. Rene fuhr schließlich das Feld von hinten bis auf die Top 208 auf und wechselte zum abschließenden Marathon nach einer Radzeit von 4:55 Std. Eine unfassbare Stimmung, die sehr an die Fernsehbilder der Tour de France erinnerten sorgten für regelrechte Endorphin Schübe beim Athleten und so ging es auf die Marathonstrecke.

Die ersten 10km wurden nach Plan des Triathleten absolviert. Leider zeigte sich danach, dass die Bedingungen Ihren Tribut zollten. Ab km 16 wurde Rene von ersten Krämpfen aus der Hüfte heraus geplagt, was dazu führte das immer wieder Gehpausen eingelegt werden mussten. Dennoch lebte der Traum „IronMan“ von km zu km weiter. Angepeitscht durch die unermüdlichen Helfer, die alle 2 bis 3 km mit Literweise Wasser zur Kühlung warteten, die Athleten immer wieder motivierten und anfeuerten, führte indes dazu, das „Aufgegeben“ für den LTC Athleten nie zur Diskussion stand. 

Für Rene war ab km 32 klar, dass er vor Absolvierung seines ersten Ironman stand. Km um Km kämpfte er sich schließlich in die Finish Arena. Mit Gänsehaut und einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für seine Familie, Freunde und dem ganzen Ironman Roth Team, finishte er seinen erste Langdistanz in 10:23 Std. Für Rene war direkt nach dem Zieleinlauf klar, Träume lebt man, indem man sie umsetzt. Rene wird wieder kommen, um die Sub 10 (unter 10 Std.) für sich zu realisieren.  

Ein Ausrufezeichen setzte Jannik Stoll beim diesjährigen Schluchsee Triathlon. “Nach den taktischen 2. Bundesliga Rennen mit Windschattenfahren mit dem Team Icehouse Bayreuth, freue ich mich auf diesen windschattenfreien Triathlon, bei dem ich meine Radstärke ausspielen kann,” ging Jannik optimistisch den Wettkampf an. Mit einem offensiven Schwimmen über 1,5km setze er sich von Beginn an die Spitze des Rennens. “Auf den 40 Radkilometern hatte ich nicht die frischesten Beine”, erklärte er, dennoch wuchs der Vorsprung auf die Verfolger an. Auch auf der 10km langen Laufstrecke konnte ihm keiner mehr gefährlich werden, so dass Jannik mit 4,5min Vorsprung souverän gewann. In allen drei Disziplinen hatte er die Tagesbestzeit.
Nun geht es für den 20jährigen in den letzten Trainingsblock für die 70.3 Mitteldistanz im holländischen Maastricht am 6. August.

Mit einem Doppelstart nutzte Andi Husz das Wettkampfangebot beim Challenge Walchsee am 24./25. Juni aus. Am Samstag ging es für sie beim Aquathlon auf die Strecke von 1km Schwimmen und 5km Laufen. “Beim Laufen konnte ich eine Pace unter 5:30min/km laufen, so schnell war ich diese Saison noch nicht”, freute sich Andi im Ziel. Mit ihrer gewohnt sehr guten Schwimmleistung belegte sie Rang 1 in der W60 und einem Platz im vorderen Mittelfeld der Damenkonkurrenz. Am Sonntag stand im Rahmen des Challenge Rennens der Aquabike Wettkampf auf dem Programm, bei dem sie 1,9km Schwimmen und 90km Rad absolvieren musste. Auch hier distanzierte sie ihre Konkurrenz deutlich und bekam das zweite Mal den Siegerpokal in ihrer Alterklasse überreicht.

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